Großeinsatz der Feuerwehr Jheringsfehn!

Früh war die Nacht am Freitagmorgen vorbei. Um 05:25 Uhr wurde die Feuerwehr Jheringsfehn und Warsingsfehn zu einem Gebäudebrand in Boekzetelerfehn alarmiert.

Bis dato war die Situation noch unbekannt, da auch die Leitstelle noch nicht mehr Informationen hatte. Doch schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle, wurde der Mannschaft bewusst, dass es sich um einen längeren Einsatz handeln wird. Ein großer Feuerschein war von weitem Sichtbar. Der vordere Teil des Hauses stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand. Um die Lage schnellstmöglich unter Kontrolle zu bekommen, wurde die Feuerwehr Hatshausen nachalarmiert.

Bei dem betroffenem Gebäude handelte es sich um ein ehemaliges Bauernhaus, bei dem der alte Stallbereich zu einer neuen Wohnungen umgebaut wird. Auch am Vorderhaus stand deshalb noch ein Gerüst. Drei Parteien lebten zu dem Zeitpunkt im Haus.

Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen in dem Haus aufhielten gingen Einsatzkräfte unter Atemschutz zur Personensuche vor. Die anderen Einsatzkräfte begannen mit dem Außenangriff. Auch die Gasflaschen im Innenbereich, machten die Einsatzlage nicht einfacher.  Die Einsatzkräfte im Wohngebäude mussten sich dann wegen einer drohenden Durchzündung aus dem Innenangriff zurückziehen. Trotz eines massiven Aussenangriffs war es dann zu einer Durchzündung gekommen und binnen kürzester Zeit stand das gesamte Gebäude in Vollbrand. Im weiteren Verlauf ist der vordere Giebel des Hauses eingestürzt. Auch die Zwischendecke gab nach und ließ das Bauernhaus Stück für Stück zusammenbrechen.

Neben der Feuerwehr war auch der Rettungsdienst und die SEG Florian zur Absicherung der Einsatzkräfte, die Polizei, der örtliche Energieversorger und die Rufbereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale im Einsatz.

Nicht nur am Freitag war die Feuerwehr Jheringsfehn im Einsatz, sondern auch am Samstagmorgen ! Immer wieder entzündeten sich die Glutnester. Hunderte Liter Wasser und Schaum konnten den Brand dann endlich am Samstagmittag ersticken.

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Großübung in der Gemeinde Moormerland

Es war ein aufregendes Wochenende. Zu erst die Hydrantenkontrolle, anschließend noch Jugendfeuerwehrdienst und zum Abschluss eine Großübung.

Am Samstagnachmittag, gegen 16:08 Uhr wurde die Feuerwehr Jheringsfehn zu einem Einsatz gerufen. Gemeldet wurde eine komplexe Einsatzmeldung. PKW vom Zug erfasst. Eingeklemmte Person. Einsatzstelle befindet sich in Neermoor.

Mit dieser schrecklichen Ausgangslage, fuhren wir in Richtung Einsatzort. Über Funk bekamen wir bereits gesagt, dass wir die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aus einer Nebenstraße zusammen mit der Nachbarwehr Hatshausen aufbauen müssen. Der Zug habe mittlerweile angefangen zu brennen, da ein Teil der abgerissenen Oberleitung auf dem Zug lag.

Vor Ort, sah die Lage sehr schlimm und ernst aus. Auf dem Bahnübergang stand ein schwer beschädigter PKW, darin eine schwer eingeklemmte Person und ein Kleinkind. Die umliegenden Wehren waren bereits mit der Personenrettung beschäftigt. Mehrere Personen waren zum Teil schwer verletzt. Zwei Personen kamen beim dem Unglück ums Leben. Um noch mehr Hilfe zu bekommen alarmierten die Einsatzkräfte aus Neermoor den Rüstwagens der Kreisfeuerwehr und den Logistikzug der den Bahnrettungssatz dabei hat. Parallel zur Rettung der Personen hatte die Bahn die Oberleitung freigeschaltet und speziell ausgebildete Kräfte der Feuerwehr Oldersum nahmen eine Erdung vor.

Über die Leitstelle Ostfriesland wurde zudem ein Großaufgebot an Sanitätskräften und der Notfallmanager der Deutschen Bahn alarmiert.

Zum Glück handelte es sich nur um eine Übung ! Rund 40 Statisten und Plastikpuppen spielten die Fahrgäste im Zug, fünf von ihnen waren realistisch als Verletzte geschminkt.  Um die Verletzten Personen kümmerten sich die Kräfte der Sanitätsbereitschaften. Als Beobachter nahmen auch Mitarbeiter der Bahn und der Bundespolizei teil. Rund drei Wochen wurde diese Großschadenslage vorbereitet.

Nach rund 2 Stunden, wurde die Übung beendet. Der Gemeindebrandmeister Karsten Leerhoff war froh, diese Übung mit Unterstützung der Deutschen Bahn durchführen zu können. Es schult nicht nur die Kameraden, sondern es zeigen sich auch Fehler, die nach solch einer Übung besprochen werden müssen. Abschließend gab es etwas zu trinken und zu essen.

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Ereignisreiches Wochenende

An diesem Wochenende war sehr viel los. Neben den Vorbereitungen für den Ernteumzug wurden noch 2 Einsätze gefahren:

Am Freitagabend wurde ein Feuer im landwirtschaftlichem Gebäude gemeldet. Die Sachlage wurde zuerst sehr ernst eingeschätzt, da wir nun Erfahrungen durch das letzte Jahr haben. Vor Ort entspannte sich die Sachlage ein wenig. In der Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens wurde an einem Oldtimer geschraubt und gebastelt. Nach ungeklärten Gründen entzündete sich der Motorraum. Das Feuer breitete sich rasch auf den Innenraum aus und entzündete ebenfalls die Holzbalken, die unter dem Auto lagen. Auch das Gebäude wurde durch die Flammen ein wenig in Mitleidenschaft gezogen. Ein Trupp unter Atemschutz ging zuerst mit einem Feuerlöscher vor. Danach wurde mit Wasser die Halle und das Fahrzeug abgekühlt. Auch die Wärmebildkamera wurde eingesetzt um versteckte Glutnester zu finden. Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben werden.

Am Samstagnachmittag erfolgte der zweite Einsatz. Nachdem wir mit dem schmücken des Erntewagens fertig waren, fuhren wir in Richtung Feuerwehrhaus. Kreuzung Westerwieke/ Rudolfswieke wurde dann ein Mülleimerbrand gesichtet. Starke Rauchentwicklung war von weitem zu erkennen. Jugendliche vor Ort wollten den Brand erst vor der Feuerwehr verstecken und hatten auch keine weiteren Maßnahmen ergriffen. Somit hielten wir an, ermahnten die Jugendlichen und löschten den Brand per Kubelspritze.

Unwetter in Moormerland

Am Freitag den 17.06.2016 wütete ein Unwetter über Moormerland. Wegen des plötzlichen Starkregen am Freitagmorgen ist es in Moormerland zu vielen Wasserschäden gekommen. Somit wurden die Feuerwehren der Gemeinde Moormerland schon am Freitag morgen frühzeitig alarmiert.  Besonders betroffen war die Ortschaft Warsingsfehn. Eine Ortsstraße wurde komplett gesperrt, denn nur ein Boot hätte da noch helfen können. Somit wurde die Ortswehr Jherinngsfehn nachalarmiert. Mehrere Pumpen und über 2000m Schläuche wurden verlegt, um die Wassermengen zu befördern. Die Feuerwehren war bis ca. halb 8 Abends im Einsatz. Im Anschluss wurde dann gemeinschaftlich gegessen und die Fahrzeuge wurden wieder Einsatzbereit gemacht.

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Verkehrsunfall eingeklemmte Person

Am heutigen Nachmittag um 15:45 Uhr wurden die Feuerwehr Jheringsfehn und Warsingsfehn zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Noch auf der Anfahrt wurde gemeldet das die Person befreit war und die Feuerwehr Warsingsfehn konnte die Einsatzfahrt abbrechen. Die Feuerwehr Jheringsfehn fuhr zur Einsatzstelle durch. Der Einsatz war nach rund einer halben Stunde beendet.

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