Warum zur Feuerwehr?

Ein Tag wie jeder andere auch, Max steht morgens auf macht sich fertig und geht dann zu seiner Arbeitsstelle und verrichtet dort seine Arbeit. Er ist 24 Jahre alt, seit seinem zehnten Lebensjahr in der Jugendfeuerwehr und seit seinem 16. Lebensjahr in der aktiven Abteilung seiner Freiwilligen Feuerwehr tätig. Außerdem ist er seit seinem 18. Lebensjahr Atemschutzgeräteträger.

Er hat gerade seine Mittagspause hinter sich und möchte wieder an die Arbeit, doch dann Piept auf einmal sein Meldeempfänger in seiner Hose und eine Stimme ertönt, „Gebäudebrand, Person vermisst“. Schnell sagt Max seinem Arbeitgeber Bescheid, der für dieses Hobby ein großes Verständnis hat, was heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich ist und dann rennt Max zu seinem Auto und fährt los. Auf dem Weg zum Feuerwehrhaus denkt er schon einmal darüber nach, was ihn und seinen Kameraden vor Ort erwarten könnte und ob es wohl Kinder sind die dort vermisst werden, denn es ist gerade die Zeit wo alle Kinder von der Schule nach Hause kommen und ihre Hausaufgaben in Ihren Zimmer verrichten. Nach kurzer Zeit trifft Max am Feuerwehrgerätehaus ein, er spurtet zum Spinnt schießt seine Arbeitsschuhe in die Ecke, hüpft in seine Einsatzstiefel und seine Einsatzhose, schmeißt seine Jacke über schnappt sich seine Atemschutzmaske, Sicherheitsgurt und seinen Helm und rennt zum Feuerwehrauto. Dann geht’s los, mit Blaulicht und Martinshorn. Der Gruppenführer teilt den Schlauchtrupp ein, sie sollen eine Wasserversorgung zum Tanklöschfahrzeug aufbauen. Max und sein Kollege, werden den ersten Angriffstrupp stellen und Max ist der Truppführer, also hat er die Verantwortung für den Trupp, der Wassertrupp stellt den Sicherheitstrupp. Während der Fahrt legt Max seine Flammschutzhaube und seine Maske an, seine Kollegen unterstützen ihn dabei.

Vor Ort quillt dichter Rauch aus den Fenstern im Obergeschoss, Max springt aus dem Fahrzeug und übernimmt die Schnellangriffseinrichtung, da kommt der Gruppenführer zu Max, und teilt ihm mit: Max Befürchtungen die er auf der Anfahrt zum Feuerwehrhaus hatte, bestätigen sich, es soll sich noch ein Kind in den Kinderzimmern im Obergeschoss befinden. Schnell schließen Max und sein Truppmann die Lungenautomaten an, melden sich bei der Atemschutzüberwachung, und dann gehen sie mit dem Schnellangriff ins Haus zur Suche nach dem Kind vor. Es knistert und knattert, je weiter Sie nach oben gehen umso wärmer wird es, sie hören ein schreien, es kommt aus dem linken Zimmer neben der Treppe, sie gehen immer weiter und es wird immer wärmer und das Geschreie wird immer lauter und lauter, Max ruft „bleib ganz ruhig, wir sind gleich da“, doch das hört das Kind nicht….

Oben angekommen, öffnen sie die Tür, das Zimmer ist schon sehr verraucht, doch der Junge hat sich mittlerweile bis zum Fenster vorgearbeitet, Max teilt dem Gruppenführer über Funk mit, das Sie den Jungen gefunden haben und jetzt nach draußen kommen würden. Max nimmt den Jungen in seine Arme, sein Truppmann stülpt dem Jungen eine Fluchthaube über, dann gehen sie wieder Richtung Treppe. In der Zwischenzeit, hat sich ein zweiter Trupp zur Brandbekämpfung nach oben vorgearbeitet…Max geht an ihnen vorbei, der Junge beobachtet Max genau, doch kurz bevor sie unten den Ausgang erreichen, fällt der Junge in Ohnmacht, Max wird immer schneller und übergibt den Jungen den Sanitätern, dann begibt er sich zum Feuerwehrauto und legt seine Schutzausrüstung ab. Erleichtert teilt ihm der Gruppenführer mit, dass der Junge schon wieder auf dem Weg der Besserung sei und er seine Arbeit super gemacht hat. Die Löscharbeiten sind in der Zwischenzeit auch abgeschlossen, Max wechselt die Flasche von seinem Gerät und verstaut es wieder auf dem Fahrzeug.

Nachdem der Brand endgültig gelöscht ist, und sich die Kameraden wieder im Feuerwehrhaus befinden, wird gemeinsam über den Einsatz gesprochen und alle Geräte wieder Einsatzbereit gemacht. Danach begeben sich alle zurück zu Ihren Arbeitsplätzen und verrichten weiter Ihre Arbeit.

Im Nachhinein ist Max stolz auf seine Tat und er würde es auch immer wieder machen, denn die Feuerwehr braucht engagierte Freiwillige Menschen, die im wahrsten Sinne „Durchs Feuer gehen“, es ist sein Traum anderen in einer Notlage zu helfen und freiwillig nach Feierabend noch Dienst zu leisten um sich fortzubilden und deswegen geht er zur Feuerwehr.

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