Brandsicherheitswache nach Großbrand

Am heutigen Nachmittag fuhren wir die Einsatzstelle vom letzten Samstag an. Dort wurde von einem Lohnunternehmen das ausgefahrene Heu entsorgt, hierzu stellten wir eine Brandwache, um bei einem erneuten aufflammen sofort eingreifen zu können. Der Einsatz wurde nach rund zwei Stunden ohne besondere Vorkommnisse beendet.

Im Einsatz war das LF der Feuerwehr Jheringsfehn

VU eingeklemmte Person – L24

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es auf der L24 aus noch ungeklärter Ursache zu einem schweren Verkehrsunfall, wobei zwei Personen schwer Verletzt wurden.

Ein Kleintransporter befuhr die L24 kommend aus Richtung Warsingsfehn in Richtung Hesel, aus noch ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und touchierte mehrere Bäume, bis es schließlich auf der Seit zum liegen kam. Eine Person wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und eine weitere im Fahrzeug schwer eingeklemmt. Die Feuerwehr Warsingsfehn und Jheringsfehn befreiten, in enger zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, mit hydraulischem Rettungsgerät die Person aus dem Fahrzeug. Nachdem beide Personen versorgt und dem Rettungsdienst übergeben wurden, leuchteten die Feuerwehren die Unfallstelle für die Polizei aus. Der Einsatz endete nach rund 4 1/2 Stunden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Jheringsfehn und Warsingsfehn, RW-Kran LK, zwei RTW, 1 NEF, Polizei, Abschleppunternehmen, Straßenmeisterei und die Firma Duismann.

Diese Slideshow erfordert aktiviertes JavaScript.

Großbrand-Landwirtschaftliches Gebäude stand in der Nacht in Vollbrand

Neun Personen bei Landwirtschaftlichem Gebäudebrand verletzt
Feuerwehren der Gemeinde Moormerland im Dauereinsatz
Log. JHERINGSFEHN. In der Nacht zu Sonntag kam es in der Gemeinde Moormerland, in der Hookswieke erneut zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Aus bislang ungeklärter Ursache stand um kurz nach zwei Uhr die Scheune eines Landwirtschaftlichen Gebäudes in Vollbrand.
Bereits am Donnerstag- und Freitagabend rückten Kräfte der Moormerländer Feuerwehren in die Hookswieke aus. Wenige hundert Meter entfernt brannten etwa 15 gepresste Rundballen hinter einem Wohngebäude.
Alarmiert wurden die Ortsfeuerwehren Jheringsfehn und Warsingsfehn am Sonntagmorgen um 2:16 Uhr mit dem Einsatzstichwort Landwirtschaftlicher Gebäudebrand. Nur wenige Minuten später Rückten die ersten Kräfte zum Einsatzort aus. „Als ich das Ausmaß des Brandes sah, habe ich umgehend die Ortsfeuerwehr Hatshausen nachalarmieren lassen.“ Berichtete Ortsbrandmeister Mathias Ihler, der den Feuerwehreinsatz leitete, im Gespräch. „Unter schwerem Atemschutz gingen die ersten Angriffstrupps ins Wohngebäude vor und verschafften sich gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten, um diese nach Personen abzusuchen. Glücklicherweise hatten sich alle betroffenen selbstständig ins Freie retten können und wir konnten uns auf die brennende Scheune konzentrieren, aus der wir alle zehn Rinder retten konnten.“ Nach Information der Polizei vor Ort wurde der Besitzer des Wohngebäudes, der ohne Schuhe in die Scheune eilte um seine Tiere zu befreien, leicht verletzt. Zahlreiche Nachbarn und Bekannte unterstützten den Landwirt, von Ihnen wurden acht durch das Feuer ebenfalls Verletzt und zum Teil vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser befördert.
Aus zwei der naheliegenden Unterflurhydranten entnahm die Feuerwehr das Löschwasser und beförderte es durch mehrere hundert Meter Druckschlauch zum Brandort. Da das Dach der Scheune bereits vor Eintreffen der ersten Kräfte eingestürzt war, konnte neben dem Innenangriff durch insgesamt mehr als 20 Atemschutzgeräteträger auch ein Außenangriff aufgebaut werden. „In der Scheune lagerte der Eigentümer etwa 300 Strohballen (HD Ballen), die wir mit einem Radlader aus der Scheune fuhren, um sie hinter dem Gebäude abzulöschen.“ So Ihler während der Löscharbeiten. Auch Kreisbrandmeister Theodor de Freese aus Hatshausen war am Einsatzort. „Durch das schnelle Handeln alles Beteiligten konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindert werden. Auch die Brandschutzmauer hielt die Flammen zurück.“ Der Löscheinsatz zog sich bis in die Frühen Morgenstunden. Nach Informationen von Kreisfeuerwehrsprecher Dominik Janßen rückte auch die Atemschutzgruppe der Feuerwehr Veenhusen im Laufe der Nachlöscharbeiten zur Einsatzstelle aus.
Aufgrund der Vielzahl von Verletzten Personen wurde ein MANV-Alarm ausgelöst (Massenanfall von Verletzten). Diverse Rettungswagen, auch aus den umliegenden Landkreisen, wurden durch die Regionale Leitstelle in Wittmund, nach Jheringsfehn geordert. Insgesamt wurden neun Personen durch das erfolgreiche Retten der Rinder leicht verletzt. Eine Person musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus transportiert werden. Zudem standen Kräfte der SEG Florian vom Deutschen Roten Kreuz, zur Absicherung der Feuerwehr mit einem Fahrzeug bereit.
Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis in den Vormittag (etwa 10 Uhr). „80 Kräfte der Feuerwehren Moormerland waren im Einsatz.“ So der zuständige Gemeindebrandmeister Karsten Leerhoff im Gespräch. Hinzu kommen 17 Kräfte des Rettungsdienstes, der Kreisbrandmeister, der Brandabschnittsleiter, die Polizei und Tatortgruppe, sowie die Rufbereitschaft der Kreisfeuerwehr, welche die Atemschutzgeräteträger mit zusätzlichen Atemluftflaschen versorgte.

Text: Frank Loger

Bilder: Frank Loger

Diese Slideshow erfordert aktiviertes JavaScript.

Übergreifen von Flammen auf Wohnhaus verhindert

Feuerwehr schützt Wohngebäude vor Flammen
Log. JHERINGSFEHN. Am Donnerstagabend gerieten aus noch nicht bekannten Gründen etwa 15 gepresste Heuballen an der Hookswieke in Jheringsfehn in Brand. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf das nebenstehende Wohngebäude verhindert werden.
„Die Freiwilligen Feuerwehren Jheringsfehn und Warsingsfehn wurden um 23:50 Uhr zum Einsatz alarmiert.“ Berichtet Ortsbrandmeister Mathias Ihler von der Feuerwehr Jheringsfehn. „Wegen der sehr starken Rauchentwicklung gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor.“ Das Löschwasser entnahm die Feuerwehr aus einem etwa 200 Meter entfernten Unterflurhydranten. Über mehrere B-Druckschläuche speisten sie das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Warsingsfehn, welches die Atemschutzgeräteträger mit Löschwasser versorgte. „Durch das richtige und schnelle Handeln der Ortsfeuerwehren konnte Größeres verhindert werden.“ So Gemeindebrandmeister Karsten Leerhoff. „Nur wenige Schritte neben den Rundballen befand sich ein Wohngebäude, welches durch das Eingreifen der Feuerwehr unbeschädigt blieb.“ Nachdem die Flammen abgelöscht waren, zogen die Ehrenamtlichen mit Harken und Forken die 15 Rundballen auseinander, um alle Glutnester abzulöschen. „Um 4 Uhr am Freitagmorgen konnten wir der Leitstelle in Wittmund >>Feuer aus<< melden.“ Hieß es in einer Mitteilung von Matthias Ihler am Freitagvormittag. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 43 Kräften im Einsatz. Von der Polizeiinspektion Leer Emden waren zwei Beamte vor Ort. Wie es zu dem Brandausbruch gekommen ist, konnte jedoch noch nicht gesagt werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Text: Frank Loger (LK Leer)

Bilder: Frank Loger (LK Leer)

Diese Slideshow erfordert aktiviertes JavaScript.